Am 18. Juni 2014 wurden die Jugendlichen unserer Pfarrei gefirmt

Firmung in unserer Pfarrei
Ein kleiner Ausschnitt der Firmung am 18. Juni 2014

Das Sakrament der Firmung erhielten am 18.Juni 2014 Luca Ackermann, Vanessa Beckmeyer, Kevin Catanzaro, Sofia Ceraulo, Eric Czyborra, Sven Czyborra, Dina Dittmann, Laura Ghione, Florian Gierse, Stefanie Gierse, Lena Kiesewalter, Francesco Lo Bello, Michelle Pakosch, Justin Plischka, Patrick Schreiber, Julian Ulbrich aus Kierspe, Janina Baeger, Marie Böhm, Marcelina Czulada, Tom Fleischer, Franziska Melina Hasek, Michelle Kohls, Francesco Lo Cascio, Giulia Lo Cascio, Amelie Meeser, Aurélie Meitz, Sina Nelleskamp, Matthias Nolte, Hanjo Schneider, Paul Schulte, Thomas Spiewok, Felix Thoemtzek  aus Meinerzhagen.

Jannik Bischkopf, Celine Dorendorf, Luca Marie Erbe, Mats Johann Erbe, Marvin Flunkert, Nico Gadomski, Jasmin Hirt und Niklas Hudetz aus Valbert.

Fotos von der Firmung am 18. Juni 2014, vom Infoabend sowie von den Vorbereitungtagen

Ein kleiner Rückblick auf die Firmvorbereitung

Bericht vom 31. Mai 2014:

Keine drei Wochen sind es mehr, dass 40 Mädchen und Jungen aus der Pfarrei St. Maria Immaculata, die Meinerzhagen, Kierspe und Valbert umfasst, gefirmt werden. An vier Samstagen hatten sich die Jugendlichen zur Vorbereitung getroffen. Am 31. Mai war ihr letztes Vorbereitungstreffen.

  „Ich und Gott“, „Christ sein“, „Kirche und Sakramente“ und am vergangenen Samstag „Glaubensbekenntnis“ waren die Themen, mit denen sich die 15- bis 16jährigen Jugendlichen beschäftigten. Neben diesen Vorbereitungstreffen fanden zudem verpflichtende Sozialaktionen statt. Diese leisteten die angehenden Firmlinge bei der Friedhofspflege ab, in den Seniorenzentren oder in den Kindertagesstätten der Pfarrei. Samstagmorgen jedoch ging es für sie in erster Linie um das Bußsakrament. Pastor Ludwig Opahle aus Valbert machte die Jugendlichen mit dem Thema vertraut, bevor alle die Möglichkeit erhielten, zur Beichte zu gehen. Sieben Geistliche aus dem Kreisdekanat Lüdenscheid waren nach Kierspe gekommen, um die Beichten der Firmlinge zu hören. Über den Sinn der Firmung wurde an diesem Tag auch gesprochen und darüber, dass sie sich als mündige Christen dazu entschlossen haben, sich firmen zu lassen. 

Die Probe zur Firmung ist am 15. Juni um 19:30 Uhr. Die Firmung selbst ist am 18. Juni um 18 Uhr in der Kirche St. Josef.

Am 19. September findet in Essen die Nacht der Firmlinge statt. Alle unsere Firmlinge sind dazu eingeladen.

 

Bericht vom 15. Februar 2014:

Mit gesenktem Haupt im Gemeindehaus St. Josef zu sitzen, so haben sich viele der insgesamt 42 Mädchen und Jungen ihre Firmvorbereitung vorgestellt. Doch es kam für sie anders, als sie es erwartet hatten. In kleinen Gruppen aufgeteilt, locker im Umgang, so gestaltete sich ihre ersten Firmvorbereitung im Februar. Vergangenen Samstag trafen sich die Jugendlichen zum zweiten Mal, um sich mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen. „Christ sein“ war das Tagesthema und es begann nach einer kurzen Einführung in der Kirche spielerisch. Balljonglage nannte sich das Aufwärmspiel, bei dem ein Tennisball von einem Jugendlichen zum anderen geworfen werden sollten. Das an sich war nicht schwer, doch den Namen dessen zu nennen, der den Ball bekommen sollte, erforderte schon etwas Konzentration. So vorbereitet, startete der nächste Abschnitt. In ihm hatten die Jugendlichen eine Karikatur vor sich liegen und sie sollten die Antworten und Ideen zu der Frage: „Christ?! Was macht man da so?“ sammeln. Eine Menschenpyramide zu bauen war die nächste Aufgabe. Dabei ging es nicht um die sportliche Bewältigung. Sich über die Empfindungen, Gedanken und Verhaltensweisen bewusst zu werden, war ein Ziel dieser Aufgabe. Verantwortung auch im Alltag zu übernehmen, gehört mit zum Christ sein. Während bei den künftigen Firmanden noch die Köpfe rauchten, brodelte es in der Küche des Gemeindehauses und der Duft von einem warmen Essen zog durch die Zimmer. Frauen aus der Meinerzhagener Gemeinde hatten bereits zu Hause eine Kartoffelsuppe für die Firmlinge vorbereitet, die nun ihrem Siedepunkt entgegenkochte. 

Der Nachmittag gestaltete sich mit der Vorstellung der Sozialaktionen, die die Jugendlichen bis zum 10. Mai abgeleistet haben sollen. Da gab es für jede Vorliebe und Veranlagung etwas. Im AWO-Seniorenzentrum Kierspe können die Jugendlichen ihren Sozialdienst leisten oder aber auch im Wilhelm-Langemann-Haus in Meinerzhagen. Der Eine-Welt-Kreis in Kierspe zeichnet verantwortlich für das Fastenessen an Palmsonntag in Kierspe. Wer lieber praktisch arbeitet, der konnte sich für Arbeiten auf den Friedhöfen in Meinerzhagen, Kierspe und Valbert entscheiden und wer eher eine musische Ader hat, der wählte das Projekt Chor/Band. Diese Gruppe wird am 18. Juni den Firmgottesdienst musikalisch gestalten. „Welche Gebetsformen gibt es?, Was bringt einem das Beten? oder Warum beten wir?“, das waren die Fragen des Nachmittages, über die die Mädchen und Jungen nachdenken sollten. Eine Refelxion zum Abschied und ein Gottesdienst in der Kirche machten den Abschluss des zweiten Firmvorbereitungstreffens.

Was ist eigentlich die Firmung?

Das Wort Firmung kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt bestärken, festigen, ermutigen. Die Kraft des Heiligen Geistes verleiht Standvermögen und ermutigt, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Das Sakrament der Firmung vertieft in besonderer Weise den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden.

Der Ursprung der Firmung geht bis auf Jesus zurück. Am Pfingstfest wurden die Jünger Jesu vom Heiligen Geist erfüllt. Dies machte sie so stark, dass sie ihre Angst ablegten und mit Freude die Frohe Botschaft Jesu Christi verkündeten, so berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Im 8. Kapitel wird erzählt, dass getaufte Samariter durch die Handauflegung eines Apostels den Heiligen Geist empfingen. Die Handauflegung und somit das Weitergeben des Heiligen Geistes gehörte von da an wie die Taufe zum Christsein dazu. In der frühen Kirche wurden deshalb Taufe, Eucharistie und Firmung gleichzeitig gespendet. Seit dem 12. Jahrhundert wurde die Firmung "als Vollendung der Taufe" eingeführt. Die Kinder waren zwischen sieben und zwölf Jahre alt. Erst seit dem Konzil von Florenz (1439-1445) gibt es die Firmung als Sakrament. Im Jahr 1971 wurde der Ritus der Firmung im Rahmen der Liturgiereform geändert. Dazu gehörte die Abschaffung des Backenstreichs, den der Bischof dem Firmling verpasste.

In der evangelischen Kirche nennt sich die Firmung Konfirmation. Wie bei der katholischen Firmung steht auch hier die Verpflichtung im Mittelpunkt, das Leben aus dem Glauben zu gestalten. Konfirmanden dürfen zum ersten Mal am Abendmahl teilnehmen. Die Konfirmation ist aber kein Sakrament, im Gegensatz zur katholischen Firmung. In der Ostkirche werden kleine Kinder sofort nach der Taufe gefirmt. Sie erhalten dann auch ihre erste Heilige Kommunion.

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