Wir feierten wieder Karneval

Am 26. Februar feierten wir Frauenkarneval am 28. Februar Karneval für alle und am 1. März den Kinderkarneval

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Vier Stunden war das ausverkaufte Gemeindehaus am Glockenweg nicht wieder zu erkennen. Clowns, Marienkäfer, Gestalten von fernen Planeten hatten das kirchliche Haus mit Beschlag belegt. Bei einer so großen Übermacht an närrischen Frauen, hatte der Hausherr Pastor Gregor Myrda, sich seinem Schicksal ergeben, in seine Kostümkiste gegriffen und fröhlich mitgefeiert.

  „Zirkus kunterbunt“ war das Motto des Karnevalsauftaktes. Zwar gab es keine wilden Tiere auf der Bühne zu sehen, dafür jedoch anderes sehr unterhaltsames. Schon seit Jahren gehört der erste Programmpunkt Christa Kluth mit einer Büttenrede. Der Meinerzhagener Sing- und Spielkreis zeigte die neueste Mode aus Paris. An Akrobatik grenzte die nun folgende Zirkusnummer. Mit einem Strumpfhosentanz zur Musik von den Höhnern und den Brings vollbrachten die Tänzerinnen wahre körperliche Höchstleistungen. Ayse, alias Stephan Jatzkowski, hatte so manches Amüsantes über ihre Integration zu berichten. Rasant war die letzte Nummer vor der Pause. Pastor Gregor Myrda hatte sich ein weibliches Team aus Bobfahrerinnen zusammen gestellt und rodelte, angespornt durch das Bobfahrerlied, einer Goldmedaille entgegen. Fahrschulunterricht im Trockenen in der Küche, den gab Ulla ihrer Gattin Christa. Die Kupplung war ein Telefon, die Bremse ein Paket Spagetti und als Gas musste ein Gummistiefel herhalten. Wie schnell sich die vorgefasste Meinung von Frauen ändern kann, zeigten wieder die Meinerzhagener Frauen. Nur um mehr Schlag bei den Männern zu bekommen, schnitten sie ihre Röcke kürzer. Wie es in einem Krankenhaus zugehen kann, das konnte Lisa als Sanitäterin berichten. Da operierte ein Chirurg und ihm war noch anzumerken, dass er früher einmal Pastor gewesen war, denn sonntags nähte er die Patienten mit Kreuzstichen zu. Als Wackeltenöre sangen Regina, Christa und Ulla „Marmor, Stein und Eisen bricht“. Mit dem „Ei“ von Loriot endete kurz vom 23 Uhr das Programm. Nun war Jürgen Hardes am Keyboard gefordert. Polonaisen, Karnevalshits und Schunkellieder waren nicht nur in den Programmpausen gefragt, sondern jetzt besonders. Doch sehr lange hielten es die Frauen nicht mehr aus und schon bald leerte sich der Saal, da am nächsten Tag die Pflicht rief.

Ganz anders endete der Abend am Freitag, zu dem auch Männer zugelassen waren. Polonaisen wurden zwar nicht getanzt, doch in den Programmpausen war die kleine Tanzfläche und die komplette Bühne gedrängelt voll.  Bis zwei Uhr wurde am Freitagabend gefeiert, weit über den Feierabend von Jürgen Hardes hinaus, wozu dieser nicht lange überredet werden musste.

Am Samstagnachmittag hatten die Kleinsten ihren Karneval. Prinzessinnen, Spiderman und Marienkäfer besetzten nun das Gemeindehaus. Die Organisatoren der Kleinkindergottesdienste hatten den Kinderkarneval nach einer einjährigen Pause wieder aufleben lassen. Arnd Clever zauberte den Kindern etwas vor und am Ende ihrer Feier wurden die besten Kostüme prämiert. - Gertrud Goldbach

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