Der heilige Josef

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....ist seit dem 11. Mai 2014 auch in der Kirche

So kam die Plastik des Heiligen Josef in unsere Kirche.....

„Das ist hier doch die Kirche St. Josef, doch wo ist der Heilige Josef in der Kirche selbst zu finden?“ Diese Frage haben sich die Gemeindemitglieder von St. Josef oft gestellt. Zwar hatte der Architekt Gottfried Böhm 1961 eine Josefsstatue in der Umfriedungsmauer über dem Tor in eine kleinen Aussparung setzen lassen, doch diese Stelle wird von Besuchern der Kirche oft übersehen. In der Kirche selbst fehlte bisher eine Darstellung des Heiligen Josef, das hat sich mit dem 11. Mai 2014 geändert.

 Bereits am Donnerstag kam die Plastik des Heiligen Josef, entworfen von dem Hattinger Künstler Egon Stratmann, und wurde von den Arbeitern der Glasmalerei Peters aus Paderborn angebracht. Im letzten Sonntagsgottesdienst segnete Pastor Gregor Myrda diese Plastik und nahm sie so in die Kirche auf. Wieso gerade so und nicht anders das Bild von Egon Stratmann entworfen worden ist, erklärte dieser der Gemeinde anschaulich (siehe unter diesem Artikel).

   Seit Jahren gab es Überlegungen in der Gemeinde, ob und wo eine Josefsfigur oder eine bildliche Darstellung des Heiligen Josef aufgestellt werden könnte. Aus seiner Zeit in Hattingen als Kaplan kannte Pastor Gregor Myrda den Künstler Egon Stratmann. Dieser hatte für die Kapelle Maria Magdalena in Grotewiese die Malereien im Altarraum und die Fenster in der Marienkirche in Meinerzhagen entworfen. Die Kiersper Gemeinde nahm zusammen mit Pastor Gregor Myrda Kontakt zu Egon Stratmann auf, der in die Volmestadt kam und sich den Kirchenraum nach einem Platz anschaute, die für die Darstellung des Heiligen Josef geeignet wäre. Nach einige Überlegungen einigten sich alle auf die Wand über dem Ausgang. Die nächste Frage stellte sich, aus welchem Material der Josef sein sollte. Egon Stratmann schlug vor, eine Plastik aus Glas zu schaffen. Er fertigte einen Entwurf, welcher mit dem Kirchenvorstand und mit dem Kunstbeauftragten des Bistums Essen, Dr. Herbert Fendrich, abgestimmt wurde. Die Arbeiten für den Heiligen Josef wurden im Herbst 2013 in Auftrag gegeben. Bis Anfang des Jahres arbeitete nicht nur der Künstler an der in Auftrag gegebenen Plastik, auch die Glasmalerei Peters in Paderborn war in die Ausführungen mit eingebunden. Zwei 12 Millimeter starke Floatgläser dienten für die Plastik als Untergrund. Sie wurden in einer vorbereiteten Form aus Keramikfasermatten in einem Schmelzverfahren bei 650 Grad leicht gebogen und dabei etwa vier Zentimeter tiefgezogen. Die Bemalung der Gläser erfolgte durch die Glasmalfirma Peters mit Schablonen in mehreren Arbeitsgängen mit einer speziellen Glasschmelzfarbe. 9.000 Euro hat diese Plastik gekostet, die alleine durch privates Engagement aufgebracht worden sind und jeder, der nun die Kirche St. Josef verlässt, sieht auch den Heiligen Josef, den Namenspatron der Gemeinde. - GeG

 

 

....mit den Überlegungen, die Egon Stratmann sich beim Entwerfen des Bildes gemacht hatte....

Der Heilige Josef wird in den Medien sehr vernachlässigt. Dennoch gibt er Jesus die Legitimation, der Messias zu sein. 

  Josef taucht in der Bibel namentlich nur bei Matthäus auf. Dort wird berichtet, dass Josef nachts im Traum die Weisung eines Engels erhielt, der ihn anwies, Maria zur Frau zu nehmen, obwohl sie (nicht von ihm) schwanger war. Nach der Geburt folgte Josef dem Ruf des Engels und floh mit Maria und Jesus nach Ägypten, da Herodes alle neugeborenen Kinder töten ließ. Als die Gefahr durch den Tod von Herodes vorüber war, kehrte Josef mit Maria und dem Kind zurück. Beim Evangelisten Lukas taucht Josef erst wieder auf, als Jesus 12 Jahre alt ist und mit den Bibellehrern im Tempel sitzt und diskutiert. „Dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht“, ist das letzte, was über Josef in der Bibel zu lesen ist.

  Mir kam der Gedanke, das was Josef auszeichnet, in die Plastik einzubringen. Josef steht dort still, die Hand am Ohr und lauscht. Das ist das, was ihn auszeichnet: Er hört und handelt. Ob Josef ein Zimmermann war, ist fraglich. Im Jahre 30 nach Christus gab es in Jerusalem nicht mehr viel zu zimmern. Da bin ich mit dem Bistumsbeauftragten Dr. Herbert Fendrich einer Ansicht. Ich denke daher, dass er eher ein Baumesch gewesen ist, vielleicht Architekt. Darum habe ich ihm einen Winkel in die Hand gegeben und keine Säge.

....und das ist der Heilige Josef in der Umfriedungsmauer über dem Eingangstor sowie andere Josefdarstellungen aus der Kirche am Butterberg

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