Artikel aus der MZ vom 15.02.2014 zur Arbeit des Energieausschusses
MZ_15.02.2014.pdf
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Energieausschuss St. Maria Immaculata
Angesichts eines drohenden Klimawandels und einer Verknappung der zur Verfügung stehenden Ressourcen ist der behutsame und sparsame Umgang mit Energie nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch eine Verpflichtung im Sinne der Bewahrung der Schöpfung. Aber nicht nur der moralische Druck, mit der Umwelt sorgsam umzugehen, sondern auch die dramatisch zunehmende Finanzknappheit der Kirchengemeinden führen in unserem Gemeindeverbund zwangsläufig zu einem ökologischeren und bewussteren Umgang mit dem Thema „Energie.“ Vor diesem Hintergrund kam es vor einem Jahr zur Einrichtung eines „Energieausschusses.“
Ihm gehörten zunächst fünf Mitglieder aus den verschiedenen Teilgemeinden an. Gegenwärtig besteht der Ausschuss aus

Frau Annegret Kliemann (St. Maria Magdalena, Grotewiese), Herrn Kurt Huter (St. Christophorus, Valbert) und Herrn Wolfgang Wonderschütz (St. Josef, Kierspe).
Die Arbeit der „Energiebeauftragten“ erstreckte sich zunächst auf das Anlegen einer umfangreichen Datensammlung zur Energie bezogenen Ausstattung (Heizung, Leuchtquellen etc.) und den damit verbundenen Energieverbräuchen unserer Kirchen und den Gemeindegebäuden. Messungen hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Kirchengebäuden wiesen auf die unterschiedliche Effizienz des Energieeinsatzes hin. Darüber hinaus gab es z. B. Anregungen zu weiteren Einsparpotenzialen: Anschaffung elektronisch gesteuerter Füllstands-Anzeiger in den Heizöltanks, um einen gebündelten Einkauf in größeren Mengen zu einem idealen Zeitpunkt zu ermöglichen. Überprüfung der Versiegelungsflächen zur Reduzierung des Oberflächenwassers. Gespräche mit dem örtlichen Energieversorger zur Optimierung der Kostenstruktur. In Zusammenarbeit mit der EnergieAgentur NRW erfolgte eine erste Bewertung der erhobenen Daten.

Der Kirchenbeauftragte der EnergieAgentur.NRW, Herr Dahm, stellte dem Ausschuss vor wenigen Wochen einzelne Ergebnisse der Auswertung vor. Dabei fiel die Kirche St. Josef in erfreulicher Weise durch eine ausgeglichene Energiebilanz auf, so dass sich für dieses Kirchengebäude kurzfristig kein akuter Handlungs- bedarf ergibt. Der Energieausschuss ist sehr daran interessiert, weitere Aktive für seine Arbeit zu gewinnen. Besonders würden wir uns über Gemeindemitglieder freuen, die durch ihren Beruf oder durch persönliche Interessen über eine besondere Nähe zu den Themen „Energie“ und „Ökologie“ verfügen. Unabhängig von einer Mitarbeit im Energieausschuss ist aber auch jedes Kirchenmitglied aufgerufen, aktiv beim Energiesparen in der Gemeinde mitzuhelfen. Dies entlastet nicht nur die angespannte Finanzsituation vor Ort, sondern hilft auf jeden Fall auch die immer knapper werdenden Ressourcen zu schonen und den Klimawandel zu verlangsamen. 

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