Polen

Polen mit Breslau-Oppeln-Krakau 2008

Krakau, so einmal in Ruhe erkunden, das war der Wunsch der meisten Reiseteilnehmer, die Anfang September an der ökumenischen Reise nach Polen teilgenommen hatten. 40 Frauen und Männer hatten sich bei der katholischen Gemeinde dafür angemeldet und eine eindrucksvolle Reise erlebt.

 

Jedoch war Krakau nicht das einzige Ziel, welches angefahren worden ist. Das erste Ziel war Groß Stein, ein kleiner Ort in der Nähe von Oppeln. Hier wohnten sie in einem liebevoll restaurierten Schloss, welches aus dem 12. Jahrhundert stammt. Groß Stein war in den nächsten zwei Tagen der Ausgangspunkt für Fahrten nach Oppeln, Breslau, Neiße, Glatz, Schweidnitz und Albendorf. Diese Städte besichtigte die Gruppe und bekam von den örtlichen Stadtführern einen kleinen Einblick in die Geschichte der Städte und wurde zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten geführt. Für den zweiten Abend hatte Pastor Gregor Myrda eine Überraschung für die Gruppe vorbereitet. Alle hatten sich seelisch auf eine tanzende Folkloregruppe vorbereitet und wurden sodann wirklich überrascht. Es war der Chor Talis Cantus aus Neiße, eine Gruppe von jungen Frauen und Männern, die mitreißend und voller Freude Volkslieder aus Polen aber auch aus Deutschland sangen. Schauten die Reiseteilnehmer aber genauer in die Sängerinnen und Sänger, erspähten sie ein bekanntes Gesicht: Pastor Gregor Myrda hatte sich unter die Sänger gemischt und sang eifrig mit.

Auf dem Weg in das nur etwa 170 Kilometer entfernte Krakau wurden noch Stopps in St. Annaberg eingelegt, ebenso im Kloster Tschenstochau. In Tschenstochau waren die Volmestädter beeindruckt von der Vielzahl der Gaben, die Pilger dort gelassen hatten. Die einen schenkten Schmuck, andere Medaillons und wieder andere ließen ihre Krücken dort, nachdem sie wieder laufen konnten. All diese Dinge waren an den Wänden der Kirche festgemacht. Spät war die Ankunft in Krakau, dabei stand noch ein beeindruckender Programmpunkt aus. Es war der Besuch des besten Restaurants in Krakau, das „Wierzynek“ direkt am Marktplatz gelegen. Hier wurden die müden Reisenden auf das Vornehmste und Beste verwöhnt, bevor sie endlich in ihr Bett konnten. Die Hotels der Kiersper Reisegruppe lagen nur etwa 300 Meter vom Marktplatz entfernt und wer wollte, konnte an den freien Nachmittagen oder Abenden die Innenstadt von Krakau problemlos alleine erkunden. Doch bevor dies möglich war, wurden alle im Wege einer Stadtführung mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Krakaus bekannt gemacht. Über den Königsweg begaben sie sich zum Wawel, kamen an mehreren Plätzen und Kirchen vorbei bis zur Marienkirche. Sahen dort die Öffnung des bekannten Veit-Stoß-Altares und hörten dem Trompeter zu, der jede volle Stunde allen Menschen rund um die Kirche bekannt gab. Am Abend ging die Gruppe geschlossen in das jüdische Vierteil Kazimierz. Dort war für sie ein jüdisches Mahl vorbereitet worden und das Jascha Liebermann Trio spielte dazu Klezmer-Musik, welche viele Jazzelemente enthielt.

 

Vier Nächte verbrachten die Volmestädter in Krakau und mit ihrem Reisetermin hatten sie großes Glück. Während ihres Krakauaufenthaltes feierten die Polen den 325. Jahrestages des Sieges über die Türken vor Wien. Hinter der Marienkirche war eine große Bühne aufgebaut, auf der es an allen Tagen ein buntes Programm von Tänzen, Liedern und Spielen gab. Besonderen Eindruck aber machte der historische Umzug vom Wawel zum Marktplatz, bei dem die Polen in alten Uniformen und Kleidern ihren Sieg über die Türkei gedachten.

 

Acht Tage war die Reisegruppe unterwegs. Ihre letzte gemeinsame Nacht verbrachten sie in Dresden, hatten für diese interessante Stadt aber kaum Zeit. Viel die Teilnehmern in diesen acht Tagen gehört und gesehen, das zu verarbeiten, dafür haben sie nun Zeit. 

 

 

 

 

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