Herbstgesprächsreihe - Klima

Umwelt und Gerechtigkeit ist das Hauptthema der Herbstgesprächsreihe


Auch wenn nicht alle Menschen an den Klimawandel glauben, vielen ist jedoch bewusst, dass sich etwas ändern muss. Als Christen tragen wir nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere Menschen eine Mitverantwortung. Doch wie sollen wir uns verhalten? Können wir etwas erreichen? Diese Fragen werden an drei Abenden von unterschiedlichen Richtungen beleuchtet werden. Die Termine sind der 28. Oktober, 3. und 12. November 2020, Beginn ist jeweils um 19 Uhr.
Am Mittwoch, dem 28. Oktober 2020 beginnt die Herbstgesprächsreihe in St. Christophorus in Valbert mit dem christlichen Ansatz. "Laudato si - Umwelt und Gerechtigkeit aus der Sicht von Papst Franziskus". Referent wird Diplom Theologe Matthias Menke aus Bochum sein.
Am Dienstag, dem 3. November 2020 geht es weiter in St. Marien in Meinerzhagen. Das Abendthema ist: "Die Welt retten mit dem Einkaufskorb". Referentin wird Eva Maria Reinwald vom Institut Südwind aus Bonn sein.
Am Donnerstag, dem 12. November 2020 endet die Herbstgesprächsreihe in St. Josef in Kierspe. Das Abendthema ist: "Klimawandel: Ursachen, Folgen, Maßnahmen - global und lokal". Referent wird Diplom Biologe Martin Rabe sein.
Herzliche Einladung an alle Interessierten.
An diesen Abenden werden die AHA-Regelungen beachtet werden. Es wird gebeten, einen Mund- und Nasenschutzes mitzubringen.

 

 

 "Laudato Si", in Anlehnung an den Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi mit Matthias Menke

Am Mittwoch, dem 28. Oktober beginnt die Reihe mit dem Diplom Theologen Matthias Menke aus Bochum im Gemeindesaal St. Christophorus in Valbert. Sein Thema ist "Laudato Si", in Anlehnung an den Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi. 

Der Referent Matthias Menke ist 50 Jahre alt und arbeitet bei der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen (KEFB) in Bochum. Er hat Theologie studiert und danach seinen Zivildienst gemacht. Er war lange freiberuflich tätig, bevor er in die Erwachsenenbildung ging. Zehn Jahre war er Religionslehrer und Schulseelsorger bei einem Berufskolleg. 2014 wechselte er zum KEFB nach Bochum.

In seinem Vortrag spricht Matthias Menke über die Enzyklika „Laudato Si“. Sie war die zweite Enzyklika von Papst Franziskus aus dem Jahre 2015.
Der Papst wendete sich in diesem Schreiben an alle Menschen der Welt, um sie für die "Sorge für das gemeinsame Haus" - die Erde - zu sensibilisieren.
Eindrucksvoll verdeutlicht dieser Text den inneren Zusammenhang von Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Beides zentrale Herausforderungen, nicht nur für Christinnen und Christen.
An diesem Abend soll ein Überblick über das Schreiben gegeben und einige Stellen besonders betrachtet werden.

Herzliche Einladung an alle Interessierten.

Welt retten mit dem Einkaufskorb? – Wie Globalisierung menschenwürdiger gestaltet werden kann

Am 3. November ab 19 Uhr wird Eva Maria Reinwald vom Institut Südwind das Thema aus einer anderen Sicht beleuchten. Veranstal-tungsort ist der Pfarrsaal St. Marien in Meinerzhagen.
Einstürzende Textilfabriken, verheerende Arbeitsbedingungen in Elektronikfabriken, Vertreibungen für Rohstoffabbau, Kinderarbeit auf Plantagen. Zahlreiche Berichte aus Ländern des Globalen Südens zeigen: Menschenrechtsverletzungen sind keine Seltenheit in der Herstellung von Produkten unseres Alltags. Als Hebel zur Veränderung gerät oft zunächst unser eigener Konsum ins Blickfeld. Ein ganzer Siegeldschungel verspricht Fairness und Umweltschutz. Das Weltretten mit dem Einkaufskorb kann Veränderung anstoßen, aber hat auch Grenzen. Welche politischen Prozesse und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es national wie international, um die Einhaltung menschenrechtlicher Standards bei der Herstellung unserer Produkte zu fördern? Wie steht es um die Debatte um das von Bundesarbeitsminister Heil und Bundesentwicklungsminister Müller angekündigte Lieferkettengesetz?
Anhand der Beispiele Kleidungsproduktion und Palmöl gibt Eva-Maria Reinwald Einblicke in menschenrechtliche Herausforderungen globaler Lieferketten sowie Veränderungsansätze auf Ebene von Verbraucher*innen und Politik.

Die Referentin Eva-Maria Reinwald, Jahrgang 1984, hat Politikwissenschaften mit Schwerpunkt „Demokratie und Globalisierung“ an der Universität Greifswald studiert. Nach Tätigkeiten in der politischen Jugendbildung und dem entwicklungspolitischen Engagement der Evangelischen Kirche von Westfalen ist sie seit 2016 Fachreferentin für Globale Wirtschaft und Menschenrechte beim Bonner Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene.
Südwind-Institut setzt sich mit Forschen und Handeln für eine gerechte Weltwirtschaft ein, mit einem Schwerpunkt auf Arbeits- und Sozialstandards in weltweiten Wertschöpfungsketten. Eva-Maria Reinwald vertritt Südwind in der Initiative Lieferkettengesetz, einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis, das für einen gesetzlichen Rahmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards durch Unternehmen eintritt.

Herzliche Einladung an alle Interessierten. 

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