Jahresausflug 2014 nach Andernach

Andernach am Rhein war das Ziel der Frauengemeinschaft bei ihrem Jahresausflug. Morgens früh um acht Uhr waren bereits alle 17 Frauen sowie Pastor Ludwig Opahle am Treffpunkt Gemeindehaus am Glockenweg, so dass die Fahrt pünktlich losgehen sollte. Ein Kleinbus brachte in zwei Stunden die kleine Gesellschaft an ihr Ziel. Da für die Mittagszeit der Besuch des weltgrößten Kaltwassergeysirs geplant war, kehrten die Frauen jetzt schon in ein Gasthaus ein und stärkten sich mit einem kleinen Imbiss. Nur fünf Häuser weiter lag das Erlebniszentrum Andernach, das nun von der kleinen Gruppe besucht wurde. Wie ein Kohlendioxid-Molekül begaben sich die Frauen auf eine Reise 4.000 Meter unter die Erde. Immer wärmer wurde es, je tiefer die Gruppe kam. Von hier unten begann dann die Reise des Moleküls in die Atmosphäre, dessen Ende der Ausbruch als Geysir an der Erdoberfläche war. Aktiv erzeugten die Frauen Kolbenblasen, die das Wasser zum Sprudeln brachten und in der Natur zum Ausbruch. Sie besahen sich Gesteinsproben genau, hörten Erklärungen zu oder stiegen auf die Dachterrasse, um den Ausblick auf den Rhein zu genießen. Nach dieser Einführung bestiegen alle ein Schiff, welches sie in zehn Minuten zu der Stelle brachte, an der mehrmals täglich der weltgrößte Kaltwassergeysir ausbricht. Diese Stelle liegt im Naturschutzgebiet Namedyer Werth und war durch einen kleinen Spaziergang durch den Auenwald zu erreichen. Kurz bevor der Geysir ausbrach, war ein Zischen und Gurgeln zu vernehmen, bis dann plötzlich eine weiße Wasserfontäne aus dem Boden aufstieg. Langsam baute sie sich auf, bis sie dann weit über die Baumwipfel in den Himmel reichte. Etwa zehn Minuten sprudelte der Geysir, bevor er für zwei Stunden wieder versiegte und neue Kraft für einen weiteren Ausbruch sammelte. Probieren konnten die Besucher des Naturschauspieles das Wasser auch, welches aus dem Geysir kam, doch geschmeckt hatte es Pastor Ludwig Opahle und Susanne Kuhn von der Frauengemeinschaft nicht. „Es schmeckte etwas faulig und rostig“, bekannten beide und verspürten keinen Appetit auf mehr. Mit dem Schiff ging es dann wieder zurück nach Andernach. In der barocken Hospitalkirche St. Josef hielten alle ein Andacht, bevor sie die kleine Stadt unsicher machten. Doch nicht für lange. Es setzte der vorhergesagte Regen ein, so dass sich alle dazu entschlossen, schon etwas eher den Heimweg anzutreten. Die Rückfahrt verkürzte Pastor Ludwig Opahle mit alten Fahrtenliedern, lustigen Geschichten und Witzen, so dass sie wie im Nuh verging.

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