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Hier ein Video von der Veranstaltung......

 

2011 begann der Dialogprozess im Bistums Essen, 2013 präsentierte das Bistum als Ergebnis ein „Zukunftsbild“ und am 20. Juni trafen sich rund 500 haupt- und ehrenamtliche Delegierte zu einem Zukunftsforum im Jugendhaus St. Altfrid in Essen-Kettwig. Auch vier Delegierte aus unserer Gemeinde nahmen an diesem Zukunftsforum teil: Silke Groll, Ulrich Jatzkowski, Petra Kurzawski und Dr. Gabriele Menger.

  „Es gehe nicht darum, allein auf „Rezepte von oben“ zu warten“, ermunterte Generalvikar Klaus Pfeffer die Delegierten. „Auf der einen Seite müssen wir finanziell und strukturell zurückfahren, auf der anderen Seite wollen wir etwas Neues auf den Weg bringen.“ „Wir müssen eine Kirche für alle Menschen sein und bleiben, nicht nur eine Kirche für die Überzeugten“, betonte auch Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck.

  Praktisch wurde es für unsere Vertreter in den angebotenen 40 Workshops. Dort begannen sie die ausgesuchten Themen weiter zu entwickeln und suchten nach konkreten Umsetzungsmöglichkeiten. Bei der abschließenden Bewertung der vielen Ideen zeichneten sich einige „Favoriten“ ab, die den Delegierten besonders wichtig waren. Da stand ganz oben die Schaffung einer Willkommenskultur in den Kirchengemeinden, Vielfalt der Gottesdienstformen, neue Nutzungsmöglichkeiten für Kirchen, Modelle ehrenamtlicher Leitung, Ehrenamtsagentur, Zentren für Trauer und noch viel mehr. Ausgewertet werden diese Vorschläge bis zum Fest der Begegnung am 29. August in Essen und dort sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden.

  Während Silke Groll und Petra Kurzawski sich für den Workshop „Taufbegleitung“ interessierten, klickte sich Ulrich Jatzkowski in den Arbeitskreis „Vielfältige Gottesdienstformen“ ein. „Mir wurde in diesem Workshop bewusst, dass wir Möglichkeit zu anderen Gottesdienstformen haben. Bis jetzt haben wir uns nicht getraut, sie umzusetzen“, so Ulrich Jatzkowski. „Wir müssen dabei die Menschen berühren, im Herzen und Bauch und sie da abholen, wo sie sind. So hat es Bischof Overbeck ausgedrückt und so wollen wir es angehen.“ Konkrete Anleitungen, wie das gehen soll, haben die Kiersper nicht mitgebracht, doch kleine Anregungen haben sie schon bekommen. So sprang bei der musikalischen Ausrichtung des Gottesdienstes in Essen-Kettwig ein bewegender Funke auf die Delegierten über. „Die Musik war moderner, etwas rockiger“, so Jatzkowski. „So wurde das traditionelle Kirchenlied ‚Ein Danklied sei dem Herrn‘ mit dem Steigerlied so verwoben, dass Bischof Overbeck vor heller Begeisterung über das Ergebnis erst einmal herzhaft darüber lachte.“ 

  Etwas enttäuscht waren die Kiersper, so wenige Hauptamtliche unter den Delegierten gesehen zu haben. Einig waren sich alle, dass dieser Zukunftsprozess sich nicht mehr aufhalten lässt. Als Symbol der Einheit des ganzen Bistums nahmen die Delegierten aus Kierspe drei Fläschchen mit Wasser mit, das vorher aus Wasser aller Dekanate gemischt wurde. 

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